Woga 2014

Atelier KernKunst, November 2014

Zu sehen waren Bilder aus der aktuellen Serie “Be yourself – Gemalte Collagen”.

Be Yourself

Backstubengalerie, Wuppertal, November 2013
Malerei von Anja Kreitz und André Kern


Backstubengalerie, Ausstellung Anja Kreitz und André Kern, Foto: Olaf Joachimsmeier

Anja Kreitz und André Kern stellen in ihren Gemälden unter anderem Schweine dar. Sie verbinden dieses Tier mit “zu sich selbst zu stehen”. Die Gemeinsamkeit war der Anlass für diese Ausstellung.

Anja Kreitz sieht in dem Allesfresser eine Metapher für das Glücklichsein und ein Plädoyer für die Akzeptanz des Anderen. Denn das Borstenvieh steht für sie als Symbol der Andersartigkeit, was trotz aller Vorteile und guten Eigenschaften in unserer Gesellschaft nicht immer positiv wahrgenommen wird.

Für André Kern ist es Nahrungsmittel aber auch respektiertes Lebewesen. Das ist in seinen Augen kein Widerspruch, sondern realistisch und natürlich. So propagierte er in seiner Fleischserie von 2009 und in zwei Malperformances in 2010 und 2011 den selbstverständlichen und genussvollen Fleischkonsum entgegen der Problematisierung des Fleisch-Essens in den Medien.

Essen, Nackte, Landschaften

Ottenbrucher Bahnhof, Wuppertal, Februar 2013

André Kern zeigte drei seiner “Kernthemen”. Das großformatige Bild “Armenmahl” ist zudem das Erste der Serie “Be yourself”, die der Maler Anfang Oktober in der Backstubengalerie präsentierhat. Es bezeugte wie alle anderen Bilder sein Schöpfen aus der Kunstgeschichte. Dies tut “Armenmahl” sehr direkt durch ein Zitat von Van Goghs “Kartoffelesser”. Die “Nackten” sind zum Teil inspiriert von den weiblich geformten Damen Edgar Degas´, und die italienischen Landschaften sind direkt nach der Natur entstanden. Dabei hat André Kern nach eigener Aussage an Van Gogh gedacht. Seine Malerei steht sowohl thematisch als auch technisch für seine Auseinandersetzung mit für ihn prägenden Bildern der Kunstgeschichte.

Woga 2012

Atelier KernKunst

Die diesjährige Woga war nach Meinung Andre Kerns die bisher Beste. 300 Besucher kamen an beiden Tagen ins Atelier KernKunst an der Marienstraße. Es ergaben sich gute Gespräche und das Gemälde “Armenmahl” fand große Beachtung. Es schließt aus malerischer und auch aus inhaltlicher Sicht den Kreis seines Schaffens und ist der Beginn einer neuen Serie. Hier kombiniert André Kern die “Kartoffelesser” von Van Gogh mit der Szene einer heutigen Armenküche, der “Wuppertaler Tafel”. “Abendbrot” zeigt ein fünf Ferkel säugendes Schwein auf einer Wiese im Abendrot. Die großformatigen Gemälde in der altmeisterlichen Öllasurtechnik sind der Aufttakt zu einer neuen, großformatigen Serie, in der Stilleben, Landschaft, Interieur und Portrait mit Bildzitaten aus der Kunstgeschichte von André Kern arrangiert werden.

Sinnesfreuden - Eine Ausstellung zum Ölbergfest 2012

28. April bis 28. Oktober 2012

André Kern zeigt zum diesjährigen Ölbergfest von 15 bis 20 Uhr in seinem Atelier die Ausstellung “Sinnesfreuden”. Es sind Gemälde aber hauptsächlich Pastelle und Zeichnungen von Frauen, die Kerns Schönheitsideal verkörpern, zu begutachten.

Vernissage "Love and Hate - Wuppertal" im Neuen Kunstverein

23. September 2011

Ausstellung Wuppertal Love and Hate, Neuer Kunstverein

Neuer Kunstverein Wuppertal, Hofaue 51, 42103 Wuppertal. André Kern ist bei der Ausstellung mit zwei Gemälden vertreten.

"Pralles Leben" Gemäldeausstellung in der Shakespeareakademie

Video von Christian Hang

In der Ausstellung “Pralles Leben” sind die Themen “Fleisch”, “Stilleben”, “Akt” und “Landschaft” kombiniert. Dadurch ergeben sich narrative Zusammenhänge: Das Bild “Frauen im See” ist der Einstieg für den Betrachter in die Werkschau: Die dicken Frauen verkörpern Sinnlichkeit und Natürlichkeit. So wie die Frau in der Mitte des Bildes der linken Dame, die sich ins Wasser wagt, Halt gibt, so wird der Besucher in die realistische und zugleich unbequeme Sicht des Themas Fleisch geleitet. Es folgen Fleischstilleben und Schweine- und Rinderhälften.

Mittelpunkt ist das Gemälde “Pralles Leben”, welches der Ausstellung den Namen gibt. In diesem opulenten Stilleben sind ganzheitliche Sicht, Sinnlichkeit und die selbstbewußte Verkörperung dieser Perspektive durch die Frau vereint. Der Stürmische Gewitterhimmel des Bildes “Himmel über Wuppertal 3”, das auch am höchsten von allen Werken gehängt ist, steht wegen seiner Dynamik im Gegensatz zum Stilleben. Gleichzeitig korrespondiert das Blau der Tischdecke mit dem Blau der Gewitterlandschaft und verweist auf den Tod, die Unendlichkeit.

Vernissage am 05.02.2011, 20 Uhr
Shakespeareakademie, Treppenstr. 17, 42115 Wuppertal

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